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'Fortbildung Prozessbegleiter Interkulturelle Öffnung und Diversity Management'

Von: Mittwoch, 09 Mai, 2012 um 11:00
Bis: 14. September 2012
Ort: Göttingen

Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt. (Reinhard Turre)

Interkulturelle Öffnung ist die strategische Entscheidung einer Institution, einer Organisation oder eines Unternehmens, Handlungsansätze zu entwickeln und umzusetzen, die den Anforderungen unserer globalisierten und durch Zuwanderung geprägten Gesellschaft entsprechen. Alle Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte sollen Zugang zu den Dienstleistungen, Produkten und Ressourcen der jeweiligen Institution erhalten. Das Konzept Diversity Management (DiM) erweitert den Blick um die Dimensionen Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Religion, soziale Herkunft sowie geistige und körperliche Fähigkeiten. Die vorhandene Vielfalt und die damit verbundenen Potenziale all dieser Aspekte, aus denen sich Individuen „mosaikartig“ zusammensetzen, werden als bereichernd wahrgenommen, wertgeschätzt und erschlossen.

Neben der notwendigen Anerkennung der gesellschaftlichen Realität und einem positiven Menschenbild sind auch gesetzliche Grundlagen – genannt seien beispielsweise das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz AGG oder auf EU-Ebene die Charta der Grundrechte (insb. Art. 21) – richtungsweisend für eine weitreichende interkulturelle Öffnung und Implementierung von Diversity Management. Soziale Verbände wie Caritas, Diakonie und AWO reagieren: Chancengleichheit durch interkulturelle Öffnung wird im Leitbild verankert.

Doch wie initiiert und steuert man auf Führungsebene einen so grundlegenden Organisationsentwicklungsprozess? Auf welchen Ebenen setzt man mit welchen Maßnahmen an?

Die von IKUD® Seminare angebotene Fortbildung führt bundesweit erstmalig die beiden aktuellen Ansätze Diversity Management und Inter- bzw. Transkulturelle Öffnung systematisch zusammen und arbeitet Gemeinsamkeiten für die Organisationsentwicklung heraus. Durch die Teilnahme am Lehrgang bekommen Sie einen umfassenden Change-Management-Ansatz präsentiert, der es Ihnen ermöglicht, auf kommende Herausforderungen im Organisationsumfeld flexibel zu reagieren und eine Lernende Organisation zu etablieren. Als Experten für interkulturelle Kommunikation und Kompetenz legen wir einen Schwerpunkt der Fortbildung auf interkulturelle Fragestellungen. Sie werden jedoch merken, dass sich eine Übertragung auf Diversity-Aspekte in der Praxis geradezu anbietet.

Durch unsere jahrelangen Erfahrungen im Bereich der Beratung für Interkulturelle Öffnung und Diversity-Prozesse stellen wir mit Ihnen zusammen wichtige Verknüpfungen her: Wir stellen Ihnen erforderliche Maßnahmen und Instrumente für den Öffnungsprozess vor und Sie erhalten u.a. eine Zusammenstellung an planungsrelevanten Checklisten, Reflexionsbögen und Instrumenten, die Ihnen den Organisationsentwicklungsprozess näher bringen und Ihnen viel Zeit und Aufwand ersparen.

Eine ausführliche Darstellung der Inhalte finden Sie unter: Fortbildung Prozessbegleiter Interkulturelle Öffnung und Diversity Management

Inhalte (Kurzform)

Modul 1: Grundlagen und Konzept (3 Tage)

  • Arbeitsrechtliche Grundkenntnisse zum AGG und den EU-Gleichbehandlungsrichtlinien
  • Konzepte „Interkulturelle Öffnung“ und „Diversity Management“
  • Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz
  • Chancengleichheit und Managing Diversity
  • Instrumente der interkulturellen Öffnung: Checklisten, Anleitungen und Materialien zur Reflexion und Ist-/Soll-Analyse


Modul 2: Organisationsentwicklung und Projektmanagement ikÖ und DiM (3 Tage)

  • Organisationsentwicklung im Hinblick auf Aspekte der Vielfalt
  • Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung
  • Projektmanagement (Vorgehensweisen, Evaluationsmaßnahmen, Indikatoren im Öffnungsprozess etc.)
  • Führung und Motivation im interkulturellen Kontext
  • Netzwerke
  • Projektkonzeption
  • Interkulturelles bzw. zielgruppenübergreifendes „Marketing“: Wie erreiche ich alle meine Zielgruppen?


Modul 3: Projektvorstellung und Zertifizierung (2 Tage)

Im letzten Modul steht die Vorstellung der in der Ausbildung konzipierten Projekte zur interkulturellen Öffnung / Diversity Management-Implementierung im Vordergrund. Die einzelnen Projektarbeiten werden von den Teilnehmer/innen vorgestellt. Daraufhin erfolgen Feedback und Auswertungshinweise sowie ein ausführliches Resümee. Weiterhin werden konkrete Umsetzungsschritte und -strategien für die Praxis erörtert.

Zum Ende der Veranstaltung erfolgt eine Evaluierung (Ziele, Funktionen, Methoden, Ebenen) und die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat.

Sie lernen

Als „Prozessbegleiter (m/w) für Interkulturelle Öffnung und Diversity Management“ verfügen Sie am Ende der Ausbildung über einen professionellen Rahmen, der es Ihnen ermöglicht, Prozesse der interkulturellen Öffnung und Implementierung von Diversity Management eigenständig zu initiieren und zu koordinieren. Sie haben einen Überblick über die notwendigen Schritte im Prozess – auch im Hinblick auf ihre zeitliche Abfolge - und einen Blick „auf das große Ganze“. Wie die Projekte „ikÖ“ bzw. „DiM“ gemanagt und welche Maßnahmen auf welcher Ebene erfolgen müssen, ist Ihnen ebenso klar wie der Umgang mit eventuell auftretenden Konflikten und Hemmnissen. Sie sind souverän(er) im Umgang mit Transkulturalität und organisationaler Verantwortung.

Alle Teilnehmer/innen erhalten für jede Veranstaltung ein ausgearbeitetes Handout mit den wesentlichen Inhalten der Ausbildung.

Teilnehmerkreis

Fach- und insbesondere Führungskräfte von sozialen Diensten, Einrichtungen und Institutionen der sozialen Infrastruktur, Mitarbeiter/innen mit Personalverantwortung aus Wohlfahrtsverbänden, Arbeitsverwaltung, Betrieben und Einrichtungen sowie Behörden und dem Dienstleistungssektor. Angesprochen sind ebenso Zuständige für Diversity-Projekte in Unternehmen und Organisationen oder Universitäten. Überall dort, wo nach dem Inclusive Leadership-Ansatz gearbeitet wird, sind Kenntnisse zur Prozessbegleitung von Transkultureller Öffnung und Diversity Management wichtig.

Organisatorisches

Seminarnummer IKÖ-1: 09. Mai 2012 – 14. September 2012 in Göttingen
Modul 1: 09. – 11.05.2012
Modul 2: 20. – 22.06.2012
Modul 3: 13.09. – 14.09.2012

Dauer: 8 Trainingstage
Ort: Göttingen

Seminarraum IKUD Seminare

Zu unseren Seminarräumen

Teilnehmeranzahl: max. 14

Jiri BurgersteinAlexander Reeb







Ihre Trainer: Jiri Burgerstein M.A. und Alexander Reeb M.A. (über die Dozenten)

Preis: 2.350,-- €

* Der Betrag ist gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG umsatzsteuerfrei.

Im Preis enthalten sind neben allen Material-, Handout- und Zertifizierungskosten auch die komplette Tagungsverpflegung inkl. Gebäck, Getränken und Obst. Der Preis beinhaltet jedoch weder Mittag- noch Abendessen sowie auch keine Kosten für die Übernachtung. Bei der Auswahl von Übernachtungen unterstützen wir Sie gerne.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung freuen.


Anmeldungen

Sie können sich für das oben ausgeschriebene Seminar durch das Ausfüllen und Zusenden des folgenden Anmeldeformulars anmelden.

- Anmeldeformular IKÖ-1 "Fortbildung interkulturelle Öffnung und Diversity Management 2012

Online können Anmeldungen über folgenden Link erfolgen: Online Anmeldung.

Qualitätssicherung und Zertifizierung

Qualität in der Bildung: IKUD® Seminare ist zugelassener Bildungsträger nach AZWV, offiziell akkreditierter Anbieter von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten des Instituts für Qualitätsentwicklung Wiesbaden (§ 1 Abs. 2 iVm. §§ 9-11 IQVO) sowie durch die Deutsche Gesellschaft für interkulturelle Trainingsqualität e.V. (dgikt) offiziell geprüft und zertifiziert.

ESF Europa Interkulturell dgikt Interkulturelle Trainerausbildung Zertifikat TQCert Interkulturelle Zertifizierung Qualitätsentwicklung Trainerausbildung Interkulturell


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