Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
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Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und von Organisationen

Herausforderungen unserer Zuwanderungsgesellschaft strategisch angehen: Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und von Organisationen

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und in sozialen Verbänden oder Organisationen wird verstärkt gefordert und ist angesichts der gesellschaftlichen Struktur – Stichwort Zuwanderungsgesellschaft – unumgänglich. Bei dem Konzept der interkulturellen Öffnung geht es nicht nur darum, interkulturelle Kompetenzen des Personals zu entwickeln, sondern um einen umfassenden Wandlungsprozess interner Strukturen. Die komplette Planung, Steuerung und Außendarstellung von Verwaltung oder Organisation muss sich an der gewandelten Klientel orientieren und Zugangsprobleme für Migranten aus dem Weg räumen.

Interkulturelle Öffnung hat das Ziel, die Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Herkunft, Sprache und Kultur, zu gewähren. Dazu gehören der Zugang zu Angeboten und Dienstleistungen der Kommunen, die Transparenz von Prozessen der Verwaltung und der gezielte Einsatz von organisatorischen Maßnahmen. Auf zwei Ebenen setzt interkulturelle Öffnung strategisch an: Einerseits auf der Personalebene bei Seminaren, Schulungen und Weiterbildungen, in denen die Mitarbeiter für den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen sensibilisiert werden und interkulturelle Kompetenz erwerben. Zum anderen müssen tiefgreifende strukturelle Veränderungsprozesse einsetzen. Dazu gehört zuallererst ein Leitbild, das interkulturelle Vielfalt als Potential, nicht als Defizit versteht und insofern die Organisations- und Kommunikationsstrukturen an eine Klientel anpasst, die multi- und transkulturell ist. Ganz praktisch kann das beispielsweise so aussehen, dass auf allen Hierarchieebenen mehr Personal mit Migrationshintergrund eingestellt wird, Informationsmaterial in mehreren Sprachen gedruckt wird oder in Kantinen das Essensangebot hinsichtlich unterschiedlicher religiöser Vorschriften erweitert wird. IKUD® Seminare bietet spezielle Weiterbildungen zum Thema „Interkulturelle Öffnung“ an. Diese können ganz unterschiedlich aussehen und werden anhand einer individuellen Bedarfsanalyse für den jeweiligen Arbeitsbereich erstellt. Ein Beispiel ist die Fortbildung „Integrationsagenturen: Kompetent für die interkulturelle Öffnung“ bei der Caritas Köln, wo durch IKUD® Seminare 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einer anderthalbjährigen Fachausbildung zu Multiplikatoren für interkulturelle Kompetenz ausgebildet wurden. Aber auch für Fallmanager der Agentur für Arbeit Göttingen wurde eine spezielle Fortbildung zum Thema konzipiert und durchgeführt.

Möglich ist die Durchführung von Workshops und Seminaren in jedem gewünschten zeitlichen Format. Die Veranstaltungen zum Bereich interkulturelle Öffnung können Inhouse vor Ort durchgeführt werden und sind für Verwaltungen, soziale Verbände oder Organisationen jeweils spezifisch ausgerichtet. Dies ist eine der zentralen Stärken der Weiterbildungen von IKUD® Seminare: Die Anpassung der Inhalte und Materialien auf die jeweilige Zielgruppe, in Verbindung mit der jahrelangen Praxiserfahrung im interkulturellen Trainingsbereich.

Artikel- und Seminarverweise zum Thema „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und von Organisationen“

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