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Das deutsche Gesundheitswesen ist einem immensen Strukturwandel unterworfen. Verantwortlich hierfür sind neben der demographischen Entwicklung und neuer Arbeitszeitenregelung auch Migrationsbewegungen. Der Eintritt der ersten Migranten-generation in das Rentenalter zeigt im Bereich Pflege beispielhaft, welche Umwälzungen in den nächsten Jahren in der Gesundheitsbranche auf uns zukommen. Interkulturelle Kompetenz ist die neue Schlüsselqualifikation, die für Klinikpersonal, Ärzte und Pflege unerlässlich ist. Sei es bei der Integration ausländischer Assistenzärzte im Team oder in der Kommunikation mit der Patientin aus einer anderen Kultur – ohne die Fähigkeit, mit dem „Fremden“ erfolgreich zu interagieren, wird die Gesundheitsbranche nicht bestehen können.
Weiterbildung im Gesundheitswesen ist somit unumgänglich. Mitarbeiter in der Krankenhausverwaltung, Ärzte, Pflegepersonal und sonstige im Gesundheitswesen Tätige müssen intern geschult werden oder eine Trainingsmaßnahme besuchen. Dafür werden interkulturelle Trainer/innen gebraucht, die speziell für den Bereich Gesundheitswesen Weiterbildung konzipieren und durchführen.
IKUD® Seminare bietet deshalb in Kooperation mit KomMedikus das Modul „Interkulturelles Training im Gesundheitsbereich“ an. Mit dieser Kooperation gelingt die auf dem Markt einzigartige Verknüpfung von Know-how des interkulturellen Trainerausbilders IKUD® Seminare und Spezialisten mit Praxiserfahrung aus der medizinischen Branche.
Dieses Modul vermittelt Ihnen die wesentlichen theoretischen und praktischen Kompetenzen für die Durchführung interkultureller Trainings in der Gesundheitsbranche. Der spezielle Input für den Kontext Klinik, Arztpraxis und Pflege(-Ausbildung) befähigt Sie, genau auf diesen Bereich zugeschnittene Fort- und Weiterbildungen durchzuführen.
Voraussetzungen
Da es sich um ein spezielles Modul handelt, werden Kenntnisse im Bereich interkulturelles Training/interkulturelle Kommunikation vorausgesetzt. Teilnehmen können Absolventen der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ und der Veranstaltung „Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“ sowie Personen, mit vergleichbaren Erfahrungen.
Somit wird die Vermittlung redundanten Wissens vermieden und es kann direkt eine Konzentration auf die Thematik „Interkulturelle Kommunikation in der Gesundheitsbranche“ erfolgen.
Inhalte
Gesundheit und Krankheit - kulturelle Sichten
Thematisiert werden kulturell differierende Sichtweisen von Gesundheit und Krankheit, z. B. die Frage der Ursachenzuschreibung und die Rollen von Arzt/Pflegepersonal/Patient. Dabei werden die Teilnehmer/innen hinsichtlich religiöser und kultureller Divergenzen sensibilisiert und bekommen konkrete Tipps für die Gestaltung eigener interkultureller Sensibilisierungstrainings.
Kommunikation in der Gesundheitsbranche - interkultureller Kontext
Kommunikative Kompetenzen sind im Klinikalltag und in der Arztpraxis unerlässlich. Das Aufbau-Modul vermittelt speziell für den interkulturellen Kontext Techniken wie „Aktives Zuhören“. Diese ermöglichen es den Teilnehmern/innen, zukünftig Gespräche effektiv zu gestalten – sowohl mit deutschen als auch mit ausländischen Patienten und Mitarbeitern.
Fallmethode und interkulturelle Konfliktlösung
Die Fallmethode ist gerade im medizinischen Bereich ideal, um (Konflikt-)Situationen alltäglicher interkultureller Begegnung zu analysieren und einen optimalen Lerneffekt zu erreichen. Deshalb widmen wir uns intensiv dieser Methode interkulturellen Trainings. Anhand konkreter Beispiele aus der Realität lernen und reflektieren die Teilnehmenden, wie Konflikte beispielsweise aus dem Klinikalltag auf kulturelle Dimensionen zurückgeführt werden können und wie man in Trainings selbst diese Kompetenz vermittelt. Der Umgang mit „schwierigen Patienten“ wird thematisiert und Empfehlungen für Multiplikatoren gegeben.
Trainings für das medizinische Arbeitsfeld gestalten
Auch bei der Gestaltung von interkulturellen Trainings für medizinisches Personal ist die Zielgruppenanalyse ist eine wichtige Grundlage. Je nachdem, ob z. B. Assistenzärzte oder Verwaltungsmitarbeiter geschult werden sollen, muss eine Schulungsmaßnahme unterschiedlich aufgebaut werden.
Sie lernen
Das Modul vermittelt Ihnen, wie Sie speziell für eine Klientel aus der Gesundheitsbranche (Ärzte, Krankenhauspersonal, (Alten-)Pfleger/innen, Praxispersonal, Verwaltung usw.) qualitativ hochwertige Trainings eigenständig konzipieren und durchführen können. Sensibilisiert werden Sie in besonderem Maße für die Thematik im Gesundheitswesen. Die Themenbereiche „Krankheit“ und „Gesundheit“ sind kulturell geprägt – mit Ihrem neuen Wissen können Sie Teilnehmern in Weiterbildungen dies aufzeigen und speziell anhand von Kritischen Ereignissen interkulturelle Kompetenz für die alltägliche Arbeit mit Patienten und Kollegen vermitteln.
Methoden
Die Veranstaltung zeichnet sich durch Methodenvielfalt aus. Neben Gruppenarbeiten, Simulationen, Rollenspielen und Kommunikationsübungen vermitteln Ihnen kurze flankierende Vorträge den theoretischen Hintergrund und erleichtern so die Einordnung der Materialien.
Teilnehmerkreis
Angesprochen sind Personen, die als interner oder externer interkultureller Trainer (m / w), Coach oder Berater / in in der Gesundheitsbranche arbeiten oder dies zukünftig tun möchten. Das Aufbau-Modul in Kombination mit der Trainerausbildung und / oder dem Einführungsseminar ist ideal für Mitarbeiter /innen von Kliniken, Krankenhäusern und Arztpraxen, sowohl auf der Ebene Arzt / Pflegepersonal als auch Verwaltung und Weiterbildung. Ebenso angesprochen werden Mitarbeiter /innen und Dozent / innen von Pflegefachschulen und Hochschulen, die thematisch mit interkulturellem Lernen betraut sind. Es können auch Multiplikatoren und Tutoren teilnehmen, die als ausgebildete interkulturelle Trainer / innen zukünftig innerhalb der Klinik Schulungen durchführen.
Die Ausbildung mit der Spezialisierung auf die Gesundheitsbranche spricht auch Existenzgründer / innen an, die sich auf dem Gebiet der interkulturellen Weiterbildung qualifizieren möchten.
Organisatorisches
Dauer: 3 Tage Termin: 01. - 03.03.2012 (01.03.: 11.00 - 18.30, 02.03.: 09.00 - 17.00, 03.03.: 09.00 - 16.00) Seminarnummer: G01 (Mrz)
Ort: Göttingen

Zu unseren Seminarräumen
Teilnehmeranzahl: max. 12

Preis: 880,-- €
* alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt.
Im Preis enthalten sind neben allen Material-, Handout- und Zertifizierungskosten auch die komplette Tagungsverpflegung inkl. Gebäck, Getränken und Obst. Der Preis beinhaltet jedoch weder Mittag- noch Abendessen sowie auch keine Kosten für die Übernachtung. Bei der Auswahl von Übernachtungen unterstützen wir Sie gerne.
Anmeldung
Sie können sich für das oben ausgeschriebene Seminare durch das Ausfüllen und Zusenden (Post oder Fax) des folgendenen Anmeldeformulars anmelden.
- Anmeldeformular G01 "Weiterbildung Gesundheitswesen - Interkulturelles Training im Gesundheitsbereich" 01.-03.03.2012
Online können Anmeldungen über folgenden Link erfolgen: Online Anmeldung.
Qualitätssicherung und Zertifizierung
Sie erhalten für die Teilnahme am Aufbau-Modul „Interkulturelles Training im Gesundheitsbereich“ ein Zertifikat. Absolventen der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w)“ erhalten auf Wunsch ein neues Trainer-Zertifikat und den Titel „Zertifizierter interkultureller Trainer (m/w) für das Gesundheitswesen“.
Qualität in der Bildung: IKUD® Seminare ist zugelassener Bildungsträger nach AZWV, offiziell akkreditierter Anbieter von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten des Instituts für Qualitätsentwicklung Wiesbaden (§ 1 Abs. 2 iVm. §§ 9-11 IQVO) sowie durch die Deutsche Gesellschaft für interkulturelle Trainingsqualität e.V. (dgikt) offiziell geprüft und zertifiziert.
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