Interkulturelle Kompetenz für das Gesundheitswesen: IKUD® Seminare bietet zertifizierte Trainerausbildung an

29. Oktober 2014

Pressemitteilungen

Strategien zur Integration zugewanderter Fachkräfte

Das deutsche Gesundheitswesen steht vor massiven strukturellen Herausforderungen. Fachkräftemangel, demografische Entwicklungen und Migrationsbewegungen sorgen dafür, dass sich der Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhaus und Pflege zunehmend in interkulturellen Kontexten abspielt. Viele Änderungen und Besonderheiten fallen auf den ersten Blick nicht auf, denn sie liegen häufig im „nicht direkt sichtbaren Bereich“: So sorgen beispielsweise direktes Feedback und Kritik bei Personen aus Kulturkreisen, in denen Ablehnung indirekt ausgedrückt wird, schnell für Unverständnis und Ärger. Somit gilt es, bei der Integration zugewanderter Fachkräfte eine für alle Beteiligte gelungene Interaktion zu entwickeln. Hierfür sind interkulturelle Handlungskompetenzen gefragt.

Gezielte Qualifizierung durch Interkulturelles Training

Speziell für Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind, bietet das Göttinger Weiterbildungsinstitut IKUD® Seminare bereits seit 2010 die Möglichkeit, sich gezielt zu qualifizieren: In der zertifizierten „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ erwerben Trainerinnen, Trainer und Coaches, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen das notwendige „Handwerkszeug“ für die Konzeption eigener interkultureller Trainings.

Entwicklung eines professionellen Weiterbildungskonzepts

Die Teilnehmenden profitieren von einer intensiven Methodenschulung sowie der Vermittlung theoretischer Hintergründe. Sie erarbeiten sich mit Hilfe des bikulturellen Trainerteams eine gute Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung eines professionellen Weiterbildungskonzepts. Absolventen der interkulturellen Trainerausbildung für den Gesundheitsbereich verfügen nach der Ausbildung über ein umfangreiches Repertoire an praxisnahen Lehrmaterialien, Übungen und Simulationen. Beim Einsatz in eigenen Trainings fördert dies eine aktive Auseinandersetzung mit z.B. den Mechanismen der Kommunikation über Kulturgrenzen hinweg.

Hoher Lerneffekt und Transfer in den Berufsalltag

Die im Laufe der Qualifizierung vermittelten Erfahrungen werden im Training auf den Berufsalltag in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen übertragen, so dass der Transfer in alltägliche Arbeitsabläufe gesichert ist. So wird eine nachhaltige Gestaltung des notwendigen interkulturellen Öffnungsprozesses in diversen Einrichtungen des Gesundheitsbereichs bzw. des Bereichs Sorge und Pflege ermöglicht.

Interessierte können sich auf der Webseite von IKUD® Seminare über das Qualifikationspaket „zertifizierte Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ informieren: https://www.ikud-seminare.de/gesundheit

Auch wer sich mehr für konkrete Handlungshilfen für den Umgang mit Vielfalt im Krankenhaus oder im pflegerischen Alltag interessiert, kann an einem der offenen Trainings von IKUD® Seminar teilnehmen – denn natürlich bietet das Fortbildungsinstitut am Standort Göttingen auch selbst Schulungen zum Thema „Interkulturelles Training im Gesundheitsbereich“ an.

Das gesamte Fortbildungsangebot von IKUD® Seminare findet sich in der Terminübersicht aller offenen Seminare.

 

Übersicht aller Veröffentlichungen und Seminare

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