Was ist ein interkulturelles Training
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Was ist ein interkulturelles Training – Fragen & Antworten

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Key Takeaways

  • Interkulturelles Training fördert interkulturelle Kompetenzen für Personen mit internationalen Kontakten.
  • Ein interkultureller Trainer vermittelt Wissen und konzipiert Lernmethoden für interkulturelle Interaktionen.
  • Interkulturelles Lernen ist ein dynamischer Prozess zur Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen.
  • Effektive Trainings ansprechen kognitive, affektive und behaviorale Ebenen für erfolgreiches interkulturelles Handeln.
  • Teilnehmende lernen historische und gesellschaftspolitische Hintergründe, trainieren Empathiefähigkeit und reflektieren Verhalten.

Was ist ein interkulturelles Training

Interkulturelles Training ist eine Maßnahme zur Herausbildung und Förderung von interkulturellen Kompetenzen im Bereich der Personalentwicklung. Interkulturelles Training ist für alle Personen, die internationale Kontakte haben, sinnvoll. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Rahmen der Weiterbildung mit Übungen und Rollenspielen für eigene und fremdkulturelle Denk- und Verhaltensmuster sensibilisiert sowie auf unterschiedliche kulturell geprägte Wahrnehmungsweisen aufmerksam gemacht. Die ein- bis dreitägige Gruppenfortbildung wird von einem speziell dafür geschulten interkulturellen Trainer (m/w/d) vorbereitet, durchgeführt und evaluiert. In Lerneinheiten werden Mitarbeitende dabei gezielt auf interkulturelle Interaktionen vorbereitet.


Was macht ein interkultureller Trainer (m/w/d)?

Ein interkultureller Trainer (m/w/d) ist für die pädagogische Leitung des interkulturellen Trainings verantwortlich. Die wichtigste Aufgabe eines Trainers besteht darin, Wissen zu vermitteln und Transferarbeit zu leisten. Er oder sie vermittelt zwischen den eigenen und fremdkulturellen Denk- und Verhaltensweisen der Teilnehmenden und konzipiert Lernmethoden für die Entwicklung individueller Handlungsstrategien. Mit aktiven Übungen und Rollenspielen versucht der Trainer, die Gruppe für Unterschiede und Gemeinsamkeiten kulturell beeinflusster Wahrnehmungen und Werteeinstellungen zu schulen und interkulturelles Handeln erfahrbar zu machen. Idealerweise sollte ein interkultureller Trainer die Teilnehmenden für kulturelle Diversität und die Breite an Handlungsalternativen in interkulturellen Interaktionen sensibilisieren und den Prozess einer kritischen Selbstreflexion moderieren.


Was versteht man unter interkulturelles Lernen?

Interkulturelles Lernen bezeichnet den Erwerb und die Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen. Es handelt sich dies um einen fortwährenden und dynamischen Lernprozess im Zuge dessen u.a. das Verhältnis zur eigenen und fremden Kultur kritisch reflektiert und ein bewusster Umgang mit bestehenden Vorurteilen und Stereotypen angestrebt werden. Interkulturelles Lernen und Differenzerfahrungen können mehr oder weniger unbewusst im Lebensalltag stattfinden (informelles Lernen) oder gezielt unter der Hilfestellung eines professionellen Trainings (formelles Lernen) gefördert werden.

Warum sollten sowohl die kognitive, die affektive und auch die behaviourale Ebene angesprochen werden?

Hinter dem heute allgegenwärtigen Schlagwort „Interkulturelles Training“ steckt die Fähigkeit, in Situationen der Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturkreisen angemessen und für beide Seiten erfolgreich zu agieren. Dies beinhaltet sowohl die Ebene der Handlung als auch der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Voraussetzung für ein solch angemessenes Verhalten ist es zunächst, die kulturelle Prägung der eigenen Wahrnehmung zu erkennen. Im nächsten Schritt kann die Gefühlsebene miteinbezogen werden und empathischer Umgang mit dem fremdkulturellen Interaktionspartner erfolgen. Wer nicht mehr nur durch die eigene „kulturelle Brille“ schaut, sondern bei der Bewertung von Verhaltensweisen die „fremde“ Enkulturation berücksichtigt, handelt in einem dritten Schritt sensibler und gleichzeitig erfolgreicher. Dabei geht es nicht darum, seinen eigenen kulturellen Background zu verleugnen, sondern um einen besonders bewussten Umgang damit.

Eine interkulturelle Weiterbildung sollte insofern auf drei Ebenen ansetzen: kognitiv (Wissensvermittlung) –  affektiv (Empathiefähigkeit fördern) – behavioural (Verhalten trainieren). Genau nach diesem Vorbild sind die interkulturellen Trainings und Weiterbildungen von IKUD® Seminare aufgebaut. Die Teilnehmenden eines interkulturellen Trainings Indien beispielsweise bekommen länderspezifisches Wissen vermittelt, sie lernen historische, gesellschaftspolitische Hintergründe kennen und erhalten Insiderwissen für den Business-Kontext. Aber sie schulen auch ihre „soft skill“ Empathiefähigkeit und erweitern ihr Handlungsrepertoire, indem sie in Simulationen und Übungen aktiv verschiedene Rollen einnehmen und anschließend ihr Verhalten reflektieren.

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