Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildung

16. Februar 2022

Pressemitteilungen

Förderungsmöglichkeiten für berufliche Weiterbildung bei IKUD Seminare

Generelle Tipps:

Unter http://www.foerderdatenbank.de existiert eine Datenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, bei der man anhand seiner persönlichen Voraussetzungen Fördermöglichkeiten mithilfe eines online-Förderassistenten überprüfen kann. Eigenständige Recherchen sind sinnvoll, da es eine große Bandbreite von Förderungen gibt, die individuell auf Sie zugeschnitten sein können! Informieren Sie sich insbesondere für Ihr spezifisches Bundesland.

IKUD® Seminare ist zertifizierter Bildungsträger nach AZAV. Wir halten eine Liste mit bundesweiten und regionalen Fördermöglichkeiten für Sie bereit, die für unsere Weiterbildungen nutzbar sind.
Für Arbeitnehmer*innen und auch für Existenzgründer existieren verschiedene Förderprogramme für die Bezuschussung unseres Seminarangebots. Auf dieser Seite haben wir eine Auswahl unterschiedlicher Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildung für Sie zusammengestellt. Kontaktieren Sie uns bei Fragen jederzeit gern über 0551-3811278 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

IKUD® Seminare kann als akkreditiertes Weiterbildungsunternehmen die hier aufgeführten Förderungen annehmen.

Einzelne Förderungen für berufliche Weiterbildung im Überblick

Bildungsscheck (Nordrhein-Westfalen)

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Im Fokus stehen dabei vor allem Geringqualifizierte und weiterbildungsferne Beschäftigte. Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase ist das Förderangebot des Bildungsschecks umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende.

Zuwanderer und Zuwanderinnen können vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen.

Einen Online-Schnelltest zur Überprüfung, ob Sie einen Bildungsscheck bekommen können, finden Sie unter http://gib-nrw.de/beratertool/.

Voraussetzung für die Ausgabe des Bildungsschecks ist eine kostenlose Beratung in einer Beratungsstelle, die den Bildungsscheck ausstellen darf. Der Bildungsscheck muss beantragt werden, bevor der Kurs beginnt. Informationen zum Verfahren: http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/beschaeftigung_foerdern/bildungsscheck/

QualiScheck Rheinland-Pfalz

Wer wird gefördert?:

Der QualiScheck fördert abhängig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz oder Arbeitsort in Rheinland-Pfalz mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von mehr als 20.000 Euro (gemeinsam Veranlagte: 40.000 Euro). Erwerbstätige mit geringerem Einkommen werden nur gefördert, wenn die Weiterbildung mehr als 1.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer kostet. Der QualiScheck ist damit eine Ergänzung zur Bildungsprämie des Bundes, die nur Erwerbstätige in Anspruch nehmen können, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 beziehungsweise 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten nicht übersteigt.

Wie wird gefördert: Mit dem QualiScheck werden 50% der entstehenden Weiterbildungskosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) erstattet.

Wo finde ich Informationen?

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen QualiScheck und Betriebliche Weiterbildung erteilt das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung unter der Servicenummer 0800 5 888 432, per E-Mail unter vasb@orehsyvpur-jrvgreovyqhat.eyc.qr oder auf der Internetseite www.berufliche-weiterbildung.rlp.de. Dort sind auch die Antragsformulare abrufbar.

Weiterbildungsrichtlinie – Förderung der beruflichen Weiterbildung (Brandenburg)

Das Land Brandenburg unterstützt Sie bei der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten sowie von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in Vereinen und bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Die Förderung erfolgt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Nehmen Sie vor der Antragstellung von Vorhaben zur Umsetzung des Brandenburger Servicepakets für Ansiedlung, Erweiterung und Umstrukturierung in Unternehmen bitte Kontakt zur Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) auf. Den Förderantrag stellen Sie anschließend spätestens 6 Wochen vor Beginn Ihrer Maßnahme über das Kundenportal bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Mehr Infos: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Brandenburg/weiterbildungsrichtlinie-wbrl.html

Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS

Zielgruppe und Förderhöhe

Mit dem „Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS“ werden Weiterbildungsmaßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen gefördert und Informationen zur individuell passenden Qualifizierung bereitgestellt. Der flexible Zuschuss zur Weiterbildung wird schnell und unbürokratisch bewilligt, sofern die Arbeitgebenden bestätigen, dass die Maßnahme für das berufliche Fortkommen förderlich ist. Bei Bedarf wird auch ein individuelles Qualifizierungscoaching angeboten. Dabei werden Qualifizierungsinhalte und –ziele gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden in einem Bildungsplan zusammengestellt und deren finanzielle Förderung geklärt.

Vom „Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS“ profitieren in Hamburg arbeitende oder lebende Beschäftigte und Selbstständige, in der Kreativwirtschaft Arbeitende, besonders gering qualifizierte und ungelernte Beschäftigte sowie Personen mit aufstockenden Leistungen nach dem SGB II. Das Projekt unterstützt das Gemeinsame Arbeitsmarktprogramm der Agentur für Arbeit Hamburg, des Jobcenters – team.arbeit.hamburg und der Sozialbehörde, die Hamburger Fachkräftestrategie, die Digitalisierungsstrategie des Hamburger Senats und den Masterplan Handwerk 2020.

Der Weiterbildungsbonus PLUS wird aus Mitteln des Corona Krisenhilfefonds REACT-EU finanziert. Geltungsdauer: 1.Januar 2021 bis 31.Dezember 2023.

Ansprechpartnerin
Petra Hach I Marketing
040 / 211 12 – 535
Internet: Downloads für Qualifizierer (weiterbildungsbonus.net) zu stellen.

Hier finden Sie noch ein Erklär-Video Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS – Förderung beruflicher Qualifizierung

Weiterbildungsbonus Pro (Schleswig-Holstein)

Mit Hilfe des Weiterbildungsbonus Pro können die Kosten für eine Weiterbildung für Erwerbstätige bezuschusst werden. Das bietet den Anreiz und die Chance, die eigene Qualifikation zu verbessern und die berufliche Zukunft bestmöglich abzusichern. Ganz gleich, ob Sie Beschäftigte, Azubi, freiberuflich tätig sind oder zum Beispiel ein Kleinstgewerbe betreiben.

Was wird unterstützt?

Mit dem Weiterbildungsbonus Pro werden Seminarkosten der beruflichen Weiterbildung für Erwerbstätige gefördert.
Der Zuschuss zu der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme umfasst bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Seminarkosten, höchstens jedoch 1.500 Euro der Gesamtmaßnahme. Die verbleibenden zehn Prozent der Seminarkosten sind von der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber oder der/dem Erwerbstätigen zu übernehmen.

Link mit weiteren Informationen: https://www.ib-sh.de/produkt/landesprogramm-arbeit-aktion-e2-weiterbildungsbonus-pro/

Kontakt

Investitionsbank Schleswig-Holstein: Weiterbildungsbonus: sbreqrecebtenzzr@vo-fu.qr

Telefon: 0431 9905-2222

WiN – Weiterbildung in Niedersachsen

Die NBank unterstützt Sie bei individuellen Weiterbildungsmaßnahmen mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln.

Zielgruppe: Beschäftigte in niedersächsischen kleinen und mittleren Unternehmen oder Betriebsinhaberinnen bzw. Betriebsinhaber von Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigen. Ausgeschlossen sind FreiberuflerInnen, jedoch nicht deren Angestellte. Ausgeschlossen sind ebenso Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Dieser Ausschluss gilt nicht für die vorschulischen Erziehung sowie die Altenpflege und -hilfe.

Informationen zur Antragstellung / Ablauf: https://www.nbank.de/Service/News/F%C3%B6rderaufruf-WIN.jsp

Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12–16, 30177 Hannover
Tel.: 0 511 300 31-333
Fax: 0 511 300 31-11333
orenghat@aonax.qr

Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildung Sachsen (ReactEU) – individuell berufsbezogene Weiterbildung (Sachsen)

Wer wird gefördert: Gefördert werden Personen mit einem erhöhten Förderbedarf hinsichtlich der Beteiligung an beruflicher (Weiter-) Bildung, speziell Erwerbstätige mit bestehendem Arbeitsverhältnis und einem regelmäßigen monatlichen Bruttoeinkommen von bis zu 3.300 EUR.

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB).

Verfahrensablauf: Der Antrag ist über das Onlineformular im Förderportal auszufüllen.

Weiterbildungsscheck Thüringen

Das Land Thüringen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) Vorhaben der betrieblichen und individuellen Weiterbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sowie der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer.

Antragsberechtigt sind: sozialversicherungspflichtig Beschäftigte von in Thüringen ansässigen Unternehmen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen zwischen 20.000 Euro und 40.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 Euro und 80.000 Euro) liegt. Nicht gefördert werden Beschäftigte oder Bedienstete juristischer Personen des öffentlichen Rechts sowie Selbständige.

Antragsverfahren: Arbeitnehmer/innen beantragen einen Weiterbildungsscheck formgebunden vor der verbindlichen Anmeldung zum Weiterbildungsvorhaben bei der
Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) mbH Warsbergstraße 1 99092 Erfurt Tel. (03 61) 22 23-0 Fax (03 61) 22 23-17
http://www.gfaw-thueringen.de/cms/?s=gfaw_esf_aktuell&pid=14&fid=29&

Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildung in Österreich

IKUD® Seminare ist für das österreichische Bildungskonto akkreditiert.
Interessenten aus Österreich möchten wir gezielt auf die vielfältigen Förderprogramme für Bildungswillige in Österreich hinweisen. Abhängig vom Bundesland und der jeweiligen Maßnahme gelten verschiedene Voraussetzungen. Informationen finden Sie auf der Internetseite www.kursfoerderung.at, auf der alle Maßnahmen des Staates, der Länder, Gewerkschaften etc. aufgelistet sind. Wichtig ist, dass Sie sich als Antragsteller vor dem offiziellen Kursbeginn über Ablauf und Voraussetzungen informieren.

Rechtliche Hinweise

Alle Angaben ohne Gewähr – trotz ständiger Aktualisierungen gibt es von Zeit zu Zeit Änderungen in der Förderlandschaft.

Weiterbildung steuerlich absetzen: Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildung

Wenn Sie die besuchte Veranstaltung mit Erfolg abgeschlossen haben, dann sind diese Fort- und Weiterbildungen als Werbungskosten steuerlich absetzbar. Im steuerlichen Sinne sind Fortbildungskosten Aufwendungen, die Sie geleistet haben, um in Ihrem ausgeübten Beruf auf dem Laufenden zu bleiben. Zu diesen Kosten gehören auch Qualifizierung für den Wiedereinstieg in den Beruf zum Beispiel nach einer längeren Pause durch Elternzeit oder Krankheit. Kosten für Fort- und Weiterbildung können bei Arbeitnehmer*innen bei den Werbungskosten in der Steuererklärung angegeben und abgesetzt werden. So sparen Sie damit die Ihrem persönlichen Steuersatz entsprechenden prozentualen Anteile an Seminarkosten ein (die Höhe der Kosten muss über dem aktuell gültigen Betrag der Arbeitnehmerpauschale liegen).

Folgende Kosten für Fort- und Weiterbildungen können als berufliche Ausgaben steuerlich abgesetzt werden

  • Kursgebühren und Prüfungsgebühren
  • Arbeitsmittel wie etwa Fachliteratur
  • Fahrten (Hin- und Rückfahrt) zum Ort der Weiterbildung (Bahnticket, mit dem Auto 0,30 € / KM)
  • Übernachtungskosten im Hotel / in der Unterkunft
  • Verpflegungskosten: Das Finanzamt akzeptiert pauschal: 12 Euro pro Tag bei mehr als 8 Stunden Abwesenheit und 24 Euro pro Tag bei mehr als 24 Stunden Abwesenheit

Bildungsurlaub / Bildungszeit

IKUD® Seminare ist als anerkanntes Weiterbildungsinstitut als Anbieter von Bildungsurlaub in mehreren Bundesländern akkreditiert. Dauerhafte Akkreditierungen (Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w/d) in 5 Modulen) bestehen u.a. für Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg
und Thüringen. Für weitere Bundesländer ist die Akkreditierung möglich. Bitte fragen Sie frühzeitig an, da die Frist für das Anerkennungsverfahren in manchen Bundesländern bei bis zu 12 Wochen liegt. Für Bayern und Sachsen ist keine Beantragung möglich.

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