Interkulturelle Öffnung der Stadt Wolfsburg: IKUD® Seminare qualifiziert erfolgreich interkulturelle Trainer

29. Oktober 2014

Pressemitteilungen

Wolfsburg, die Autostadt – oder besser: die interkulturelle Stadt?! Menschen aus 141 Nationen leben heute in Wolfsburg und prägen das Bild einer dynamischen, internationalen Stadt. Im Rahmen des Integrationskonzeptes der Stadt Wolfsburg ist die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ein umfassender Bestandteil. Die VHS Wolfsburg ist seit 2011 beteiligt und holte sich für den Aufbau eines Dozentenpools zur Durchführung von interkulturellen Trainings als Spezialisten IKUD® Seminare mit ins Boot.

Zwölf interkulturelle Trainerinnen und Trainer wurden über einen Zeitraum von 5 Monaten von IKUD® Seminare ausgebildet, die speziell im Auftrag der VHS Wolfsburg – und damit der Stadt Wolfsburg – tätig werden. Sie sollen in den nächsten Jahren Trainings und Workshops für die Mitarbeitenden der Wolfsburger Verwaltung und des Klinikums durchführen. Denn: Ziel der interkulturellen Öffnung der Verwaltung und des Klinikums ist es, die Angebote und Leistungen an eine Gesellschaft anzupassen, die sich durch Einwanderung verändert hat. Hierfür ist eine Schulung der Mitarbeitenden hilfreich. Denn nur wer über interkulturelle Handlungskompetenz verfügt, kann erfolgreich mit Personen mit Zuwanderungsgeschichte interagieren. Da auch der Anteil der Wolfsburger Verwaltungsmitarbeitenden mit Zuwanderungsgeschichte immer größer wird, ist diese interkulturelle Kompetenz auch innerhalb der Mitarbeiterschaft wichtig.

Die VHS Wolfsburg wählte das Göttinger Weiterbildungsinstitut wegen seines Know-hows im Bereich interkulturelle Multiplikatorenschulung aus. Gemeinsam wurde ein spezielles Konzept für die Qualifizierung des TrainerInnenpools entwickelt. Die „frisch gebackenen“ interkulturellen TrainerInnen haben viel gelernt, das sie nun als Expertinnen und Experten an die Wolfsburger Verwaltungsmitarbeitenden weitergeben sollen. Konkret wurden für alle Dezernate bereits fertige Trainingskonzepte erarbeitet. Mitarbeitende aus den Verwaltungsbereichen wie Bürgerdienste, Soziales und Gesundheit, aber auch Jugend, Schule, Grundstücks- und Gebäudemanagement etc. dürfen sich auf spannende Trainings freuen, die mit vielen praktischen Übungen angereichert das Thema „Kultur und Interkulturalität“ erlebbar machen.

Die interkulturellen TrainerInnen haben selbst interkulturelle Handlungskompetenz erworben, die sie nun weitergeben – ihre integrative, offene Haltung wird innerhalb der internationalen Stadt Wolfsburg weitere Kreise ziehen.

Frau Sylvia Cultus, Leiterin des Integrationsreferates, freut sich sehr, dass es nun einen TrainerInnenpool extra für die Stadt Wolfsburg gibt: „In der Arbeit zum Integrationskonzept der Stadt Wolfsburg haben unsere Bürgerinnen und Bürger immer wieder verdeutlicht, dass sie sich für viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens den Ausbau interkultureller Handlungskompetenz wünschen. Diesem wichtigen Auftrag können nun die zwölf TrainerInnen, die in den letzten fünf Monaten durch das renommierte Institut IKUD® Seminare ausgebildet worden sind, nachkommen. Insbesondere freuen wir uns, dass wir in Kooperation mit der Volkshochschule Wolfsburg bald erste Einsätze dieser TrainerInnen in unserer Stadtverwaltung haben werden.“

Die Wertschätzung von kultureller Vielfalt zeichnet die Stadt Wolfsburg aus. Nun wird diese im Rahmen der Schulungsoffensive „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“ intern vorangetrieben, ganz im Sinne des Mottos: „Vielfalt leben“.

 

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