Interkulturelles Kompetenztraining Studierende
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Interkulturelles Kompetenztraining im Hochschulbereich

Ostfalia University of Applied Sciences – International Student Office: IKUD® Seminare führt Interkulturelles Kompetenztraining für Studierende durch

Für das International Student Office der Ostfalia University of Applied Sciences führte IKUD® Seminare im Oktober 2021 ein Interkulturelles Kompetenztraining durch. Zielgruppe waren Studierende aus spanischsprachigen Ländern, insbesondere Kolumbien und Mexiko.

Die Stärkung inter- und transkultureller Kompetenz der Studierenden wie auch des Personals ist ein ausgesprochenes Ziel der Ostfalia, an der viele internationale Studierende studieren. Im Seminar „Cultural Awareness“ wurden kulturelle Unterschiede und typische Fallstricke in der Interaktion von Deutschen und Lateinamerikaner*innen – insbesondere Mexikaner*innen und Kolumbianer*innen – erläutert. Gemeinsam wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die die Basis für ein erfolgreiches Studium und einen guten Berufsstart bilden. Für die Zielgruppe Studierende wurden typische Situationen des alltäglichen Umgangs im Hochschulalltag eingebunden.

Denn Studierende aus Mexiko und Kolumbien sind andere Regeln und Vorgehensweisen an der Hochschule und im Berufsleben gewohnt, die sich erheblich von denen der Forschungs- und Unternehmenskultur in Deutschland unterscheiden können.

Im Interkulturellen Kompetenztraining konnten die Studierenden offen ihre Fragen stellen – erfreulicherweise sowohl in spanischer als auch in deutscher Sprache, da die interkulturelle Trainerin hier mehrsprachig auftrat. Kernpunkt war „Cultural Awareness“, also die Bewusstwerdung von eigener kultureller Identität und interkulturellen Unterschieden sowie der effektive Umgang damit. Ganz besonders das Thema Interkulturelle Kommunikation war den Studierenden wichtig, die in Übungen direkte und indirekte Kommunikationsstile erprobten.

Die interaktiven Übungen und Diskussionen aus dem Training bilden eine gute Grundlage für eine interkulturell kompetente Herangehensweise an das Studium an einer deutschen Hochschule und auch für einen Berufsstart in Deutschland.

Tanja Wulfert, Admin. Incoming Student Advisor, äußerte sich im Nachgang des Trainings so: „Wir bestätigen gern, welch wunderbaren Service IKUD leistet und wie zufrieden wir mit den professionellen Trainings sind.“

Seminar für Doktoranden eines deutsch-äthiopischen SDG-Graduiertenkollegs: Interkulturelles Kompetenztraining Deutschland

Interkulturelles Kompetenztraining Deutschland
Ende Januar 2018 führte IKUD® Seminare für das Food Security Center der Universität Hohenheim ein Interkulturelles Kompetenztraining Deutschland für internationale Doktoranden durch. Die Teilnehmenden kamen größtenteils aus Äthiopien und waren Doktoranden eines deutsch-äthiopischen SDG-Graduiertenkollegs Climate Change Effects on Food Security (CLIFOOD) zwischen der Universität Hohenheim und der Universität Hawassa in Südäthiopien.

Als Trainer hatte sich das Food Security Center ganz gezielt den gebürtigen Nigerianer Dr. Emmanuel I. Ede, Spezialist für West-, Zentral- und Ostafrika bei IKUD® Seminare, ausgesucht. Ziel des Trainingswochenendes war es, den ausländischen DoktorandInnen die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den deutschen Forschern und KollegInnen zu erleichtern und somit zum reibungslosen Ablauf gemeinsamer Projekte beizutragen.

Nach einer einführenden Willkommensrunde zu den kulturellen Hintergründen und Erwartungen der Teilnehmenden wurden theoretische Konzepte rund um die Themenfelder Kultur und Interkulturelle Kompetenz vorgestellt. In Gruppen erarbeiteten die Teilnehmenden kulturelle Wertorientierungen und stellten dabei Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und ihren Heimatländern heraus. Ausführlich wurde auch auf kulturelle Standards eingegangen – gerade hinsichtlich der gesellschaftlichen Vorstellungen von Zeitplanung, Pünktlichkeit und Regeln ein relevantes Thema. Auch wesentliche Unterschiede im Kommunikationsstil wurden besprochen: Wo Deutsche sich vor allem in direkter, verbal geradliniger und sachorientierter Manier an ihre Gesprächspartner wenden, ist es in High Context-orientierten Gesellschaften wie der äthiopischen eher üblich, indirekter zu kommunizieren, Smalltalk zu pflegen und viel auf die Körpersprache zu achten.

Im Plenum wurden weiterhin Fallstudien analysiert und Erfahrungsberichte ausgetauscht. Dies gab den Teilnehmenden Gelegenheit zur Reflexion und Auswertung ihrer Erwartungen und bisherigen Erfahrungen im deutsch-äthiopischen Austausch. Ergebnis der Schulung war, dass sich am Ende alle Beteiligten auf die Zusammenarbeit mit Deutschland intensiv vorbereitet fühlten und zukünftigen Projekten motiviert und zuversichtlich entgegensehen.

Artikel- und Seminarhinweise zum Thema „Interkulturelles Kompetenztraining im Hochschulbereich

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Erfahrungen & Bewertungen zu IKUD Seminare - Interkulturelles Training & Trainerausbildung