Interkulturelles Training Doktoranden
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Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH: IKUD® Seminare führt Interkulturelles Training für Doktorand*innen durch

Interkulturelle Kommunikation für internationale Forschungsgruppen

Mit einem internationalen Team betreibt das Max-Planck-Institut für Eisenforschung modernste grundlagenorientierte Materialforschung für die Themengebiete Mobilität, Energie, Infrastruktur, Medizin und Digitalisierung. Natürlich sind internationale Kontakte und multikulturelle Teams Alltag für die Wissenschaftler*innen am Institut. IKUD® Seminare führte in 2019 und 2020 erfolgreich Interkulturelle Trainings für die Doktorand*innen des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung durch.

Der Einstieg in die Arbeitswelt an einem deutschen, aber international aufgestellten Forschungsinstitut stellt internationale Doktorand*innen vor bedeutende Herausforderungen im Hinblick auf Kommunikationsprozesse und Konfliktmanagement. Denn Promovierende aus anderen Ländern bringen kulturgeprägte Bildungstraditionen sowie Vorstellungen von Forschungstätigkeit und Berufsleben mit, die sich erheblich von der Forschungs- und Unternehmenskultur in Deutschland unterscheiden können. Andererseits arbeiten auch deutsche Promovierende in internationalen Forschungsgruppen mit ausländischen Forscher*innen zusammen und sollten im Umgang mit Gruppenleiter*innen und Kolleg*innen eine gute und bewusste Kommunikation pflegen können. So gelten beispielsweise in anderen Kulturen jeweils unterschiedliche Verhaltensregeln sowie Formen verbaler und nonverbaler Kommunikation.

In den Trainings wurden die jungen Forschenden intensiv zum Thema Interkulturelle Kommunikation geschult. Kernpunkt war „Cultural Awareness“, also die Bewusstwerdung von kultureller Identität und interkultureller Differenzierung sowie der effektive Umgang damit. Zugleich gab es in den Trainings die Möglichkeit der Information und des Austauschs zu speziellen kulturellen Eigenschaften der Teilnehmenden sowie der vor Ort tätigen Gruppenleiter*innen und Forscher*innen – insbesondere vor dem Hintergrund Beruf und Forschung.

Welche Strategien für junge internationale Wissenschaftler*innen sinnvoll sind, um im deutschen und multinationalen Forschungsbetrieb „klarzukommen“, vermittelte die IKUD-Trainerin mithilfe von theoretischen Inputs, aber auch interaktiven Übungen und Diskussionen.

„Für eine gute Zusammenarbeit in internationalen Teams ist es immens wichtig, eine gemeinsame Grundlage zu schaffen und so kulturelle Unterschiede zu überwinden. Deswegen empfehlen wir unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diese Trainings“, so Sophia Zwaka, Referentin des International Office am Max-Planck-Institut für Eisenforschung.

Die Doktorand*innen sind nach der Teilnahme am Cultural Awareness Training in ihrer interkulturellen Kompetenz gestärkt. Für die Zukunft im internationalen Wissenschaftsbetrieb bringen sie viele hilfreiche Skills und Kenntnisse mit, sodass einer erfolgreichen Forschung nichts mehr im Wege steht.

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