Interkulturelle Pädagogik Definition
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Interkulturelle Pädagogik – Definition

Förderung kultureller Herkunft: Interkulturelle Pädagogik

Unter interkultureller Pädagogik versteht man eine Vielzahl an Konzepten innerhalb der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, die das gemeinsame Leben und Lernen von Menschen verschiedener kultureller Herkünfte fördern sollen. Diversität wird dabei als Bereicherung und Potenzial gesehen. Man geht in der interkulturellen Pädagogik davon aus, dass der Austausch und Kontakt zwischen den Kulturen einen gegenseitigen Lernprozess und Erkenntnisgewinn in Gang setzt. Die Vermittlung und Mediation zwischen den Kulturen gilt demnach als wichtigste Verantwortung in den Migrationsgesellschaften von heute.

Wesentliche Zielsetzungen sind vor allem im Schulwesen verortet. Die interkulturelle Pädagogik möchte vor allem Perspektivwechsel und Toleranzausbau institutionell vermitteln, um Bildungsungleichheit abzubauen und Chancengerechtigkeit zu fördern.

Der Begriff interkulturelle Pädagogik wird häufig in Zusammenhang mit der Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft gestellt. Hier wird sowohl Bezug genommen zu der migrationspolitischen Entwicklung innerhalb der Gesellschaft als auch auf Globalisierungseffekte (vor allem wirtschaftlicher Natur). Inwieweit die interkulturelle Pädagogik sich seit den 60er Jahren verändert hat als auch auf neue Begriffe der interkulturellen Pädagogik sowie Diversität, Bildungsangebote und Zielgruppen geht ein Artikel von Annette Sprung ausführlich ein. Den vollständigen Artikel finden Sie unter https://erwachsenenbildung.at/themen/migrationsgesellschaft/grundlagen/interkulturelle_paedagogik.php#interk_paed (externer Link)

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