Diversity-Management und Diversity-Training in Unternehmen & Organisationen

15. Februar 2008

Pressemitteilungen

Deutschland hat Nachholbedarf im Bereich managing diversity!

Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung praktizieren 44% der deutschen Unternehmen ein kulturelles Diversity-Management. „Ganz schön viel“ mag vielleicht der ein oder andere denken. Aber der internationale Vergleich zeigt: Deutschland hat Nachholbedarf. In Amerika sind es 92% der Unternehmen, die dem Bedarf an Förderung der Vielfalt nachkommen, in den europäischen Ländern im Durchschnitt 75%. Dabei hat Deutschland nach Österreich und Luxemburg den höchsten Ausländeranteil der europäischen Länder und somit die Aufgabe, ein enormes Potential an kultureller Vielfalt zu gestalten: Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Zuwanderungshintergrund, den zu fördern sich lohnt: je höher die Zahl der ZuwanderInnen in einer Region, desto erfolgreicher ist diese bei der Entwicklung von neuen Produkten, wie eine Studie belegt.

Diversity-Management wird nun immer mehr zum Qualitätsmerkmal von Unternehmenskonzeptionen und öffentlichen Ausschreibungen. Denn eines ist klar geworden: Wer mit kultureller Vielfalt nicht umzugehen weiß, der wird bald zum Verlierer unserer globalisierten Gesellschaft werden. Im „Europäischen Jahr der Chancengleichheit“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Kampagne „Vielfalt als Chance“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, Diversity-Konzepte in deutschen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu fördern. IKEA macht gute Praxisbeispiele über ein „Diversity-Handbuch“ bekannt und es finden vermehrt Studienkonferenzen und Fachtagungen zu Themen wie Interkulturelles, Gender, Barrierefreiheit oder Chancengleichheit statt, organisiert durch die Bundeszentrale politischer Bildung, der Friedrich-Ebert- Stiftung und anderen Einrichtungen. Hier kann man theoretisch fachsimpeln über die Potentiale der Vielfalt. Doch wie die praktische Umsetzung aus?

Wie können sich Kommunen und Organisationen im Alltag auf die stets wachsenden interkulturellen Herausforderungen vorbereiten? Welche Methoden gibt es, um unterschiedliche Potentiale effizient zu bündeln und kreativ einzusetzen? Welche Handlungsstrategien und Maßnahmen gibt es, um die „Politik der Vielfalt“ im Arbeitsalltag umzusetzen?

Interkulturelles Training, bzw. Seminare zum Thema interkulturelle Öffnung können eine gezielte Antwort auf die entstehenden Fragen geben. Sie richten sich an VertreterInnen von Geschäftsführung, Personalentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit; NGO’s als auch an Verbände und Verwaltungseinrichtungen.

 

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