Veröffentlichungen & Glossarbeiträge
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© BillionPhotos.com – adobestock Gayatri Chakravorty Spivak
Gayatri Chakravorty Spivak ist eine in 1942 Kalkutta geborene Literaturwissenschaftlerin Gavatri Chakravorty Spivak gilt als eine der bedeutendsten Vertreter*innen der postkolonialen Theorie, insbesondere unter Berücksichtigung und Einbeziehung des Feminismus. In ihren Arbeiten untersucht Spivak die gewaltsame Unterdrückung der Frau im globalen Süden und problematisiert die Rolle von Geschlechter- und Klassenverhältnissen in postkolonialen Widerstandsbewegungen. Ihre Forschungen…
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© yanik88 – stock.adobe.com Raumorientierung nach Edward T. Hall
Edward T. Hall: Raumorientierung – Kulturdimension Edward T. Hall (*1914 – 2009) war ein US-amerikanischer Anthropologe und Ethnologe. Hall wird häufig als Begründer der interkulturellen Kommunikation als anthropologische Wissenschaft bezeichnet. Edward T. Hall entwickelte verschiedene Kulturdimensionen, über die er jeweils einzelne Werke publizierte: Raumorientierung, High bzw. Low Kontext, Monochrones bzw. Polychrones Zeitverständnis und Informationsgeschwindigkeit. Im…
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© Wayhome Studio / adobestock Culture Map: Kulturmodell von Erin Meyer
Hintergrund: The Culture Map Erin Meyer Die „Culture Map“ nach Erin Meyer (2018) ist ein Acht-Skalen Modell, mit der verhaltensbasierte, kulturelle Unterschiede veranschaulicht werden. Die acht Skalen verdeutlichen, wie sich Kulturen in einem Spektrum zwischen verschiedenen Extremen voneinander unterscheiden. Das Modell soll dazu beitragen, Herausforderungen in der internationalen geschäftlichen Zusammenarbeit zu verstehen und dadurch Strategien…
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© freshidea – stock.adobe.com Watzlawick, Paul – Kommunikationstheorie: 5 Axiome der Kommunikation
Paul Watzlawick – Kommunikationstheorie: 5 Axiome der Kommunikation Axiome der Kommunikation: Der Österreicher Paul Watzlawick (1921-2007) ist der breiten Öffentlichkeit vor allem wegen seiner humoristischen Sachbücher (Anleitung zum Unglücklichsein) bekannt. Der Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeut entwickelte aber außerdem verschiedene gesprächsanalytische Theorien. Die bekanntesten sind seine „Paradoxien“ und seine „5 Axiome der Kommunikation“ (mit Beavin/Jackson): Axiom 1:…
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© IKUD Seminare Riemann-Thomann-Modell
Hintergrund zum Riemann-Thomann-Modell Das Riemann-Thomann-Modell verdankt seinen Namen dem deutschen Psychoanalytiker Fritz Riemann (1902-1979) und dem schweizerischen Psychologen Christoph Thomann. Riemanns vier, in „Grundformen der Angst (1961)“ beschriebene, Persönlichkeitszuschreibungen – schizoide, depressive, zwanghafte und hysterische Persönlichkeit – wurden Mitte der 70er Jahre von Thomann aufgegriffen und in die vier weniger polarisierenden Grundbestrebungen Distanz, Nähe, Dauer…
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© Julien Eichinger – stock.adobe.com Value Orientation Theory von Kluckhohn & Strodtbeck
Definition: Value Orientation Theory von Kluckhohn & Strodtbeck Die value orientations (Werteorientierungen) werden von den beiden Kulturtheoretikern Florence Kluckhohn und Fred Strodtbeck in fünf Dimensionen beschrieben. Es handelt sich hierbei um Prinzipien, die in einer bestimmten Rangfolge geordnet sind und Richtlinien für menschliche Aktionen und Gedanken darstellen. Dabei gibt es kulturspezifische Unterschiede in der Orientierung…
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© IKUD Seminare Sieben Stufen Modell nach Hoopes
Lernprozess-Modell: Sieben Stufen Modell nach Hoopes Das Lernprozess-Modell ist eines der ältesten Lernkonzepte in der interkulturellen Forschung. Erstmals konzipiert wurde es 1970 von David S. Hoopes. Hoopes stellt in seinem Sieben Stufen Modell den interkulturellen Lernprozess schematisch dar. Die erste Stufe bildet der Ethnozentrismus: Die eigene Kultur wird in den Mittelpunkt gerückt; abweichende Lebensweisen anhand…
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© Sondem – stock.adobe.com DMIS Modell von Milton Bennett
Developmental Model of Intercultural Sensitivity: Das DMIS Modell Das DMIS Modell nach Milton Bennett kann zu den interkulturellen Lernprozess-Modellen wie etwa auch dem Sieben-Stufen-Modell nach Hoopes gerechnet werden. Wie Letztgenannter konzipierte Bennett in seinem Modell eine mehrstufige Skala, die die Entwicklung der interkulturellen Sensitivität widerspiegeln soll. DMIS steht hierbei für Developmental Model of Intercultural Sensitivity.…
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© Julien Eichinger – stock.adobe.com TOPOI-Modell von Edwin Hoffman
Das TOPOI-Modell der interkulturellen Gesprächsführung Das sogenannte TOPOI-Modell bezeichnet ein 2015 von Edwin Hoffman, einem niederländischen Forscher und Berater zum Thema interkulturelle Kommunikation, entwickeltes Modell der interkulturellen Gesprächsführung. TOPOI ist ein aus den niederländischen Wörtern Taal (Sprache), Ordening (Sichtweise), Personen, Organisatie (Organisation) und Inzet (Wollen) gebildetes Akronym. Sprache (Taal) – so Hoffman – ordnet und…
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© carloscastilla /Fotolia Kulturmodell von Edgar Schein – Kulturelle Systeme
Kulturmodell und die Auswirkung auf die Organisationskultur Das Kulturmodell von Edgar Schein wird allgemein als gültig anerkannt angesehen, da er Kultur sehr nah am Anwendungsbereich und Auswirkungen auf Führen und Organisationsentwicklung untersucht hat. Im Jahr 1985 gliedert Schein die Organisationskultur als Lern-, Denk und Handlungssystem in drei Ebenen auf. Drei Ebenen der Organisationskultur Die oberste…
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© tashatuvango /Fotolia Kulturstandards – Alexander Thomas
Kulturerfassungsmodell von Thomas: Kulturstandards Alexander Thomas bezeichnet als Kulturstandards „alle Arten des Wahrnehmens, Denkens, Wertens und Handelns (…), die von der Mehrzahl der Mitglieder einer bestimmten Kultur für sich persönlich und für andere als normal, selbstverständlich, typisch und verbindlich angesehen werden“ . Kulturstandards werden im Laufe der Sozialisation des Individuums erworben und verinnerlicht, sodass sie…
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@ IKUD Seminare Kulturdimensionen – Geert Hofstede
Modell Kulturdimensionen nach Geert Hofstede (02. Oktober 1928 – 12. Februar 2020) Kulturdimensionen: In der interkulturellen Forschung sind verschiedenen Ansätze verbreitet, die sich mit der Klassifizierung kultureller Differenzen beschäftigen. Die Ansätze unterscheiden sich in erster Linie darin, ob sie eher kulturrelativistisch ausgerichtet sind, d.h. auf eine Kultur bezogen und nicht vergleichend, oder eher universalistische Ausrichtung…
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© BillionPhotos.com /Fotolia Edward T. Hall – Interkulturelle Kommunikation
Interkulturelle Kommunikation als anthropologische Wissenschaft: Kulturmodell von Edward T. Hall Edward Twitchell Hall (* 16. Mai 1914; † 20. Juli 2009) war ein US-amerikanischer Anthropologe und Ethnologe, dessen Forschungsbereich die interkulturelle Kommunikation war. In diesem Bereich hat E.T. Hall diverse Publikationen veröffentlicht, die sich auf zentrale Aspekte von Kultur und Kommunikation beziehen. Zentrale Begrifflichkeiten sind…
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© vege /Fotolia Hofstede, Geert – Lokales Denken, Globales Handeln
Der Wissenschaftler Geert Hofstede Geboren 1928 in Haarlem, Niederlande Wichtigste Bücher:
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© sveta /Fotolia Mijnd Huijser – Cultural Advantage
A New Model for Succeeding with Global Teams Mijnd Huijser ist ein indonesischer Kulturanthropologe, der in den Niederlanden lebt. Er hat nach langer Zusammenarbeit die theoretische Kulturforschung Hofstedes und Trompenaars in internationalen Projekten in die Praxis umgewandt. Mit seiner Beratungsfirma hilft er Organisationen, kulturelle Vielfalt vorteilhaft in ihre Arbeit einzugliedern. Seine wichtigsten Werke sind:
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© WrightStudio /Fotolia Alexander Thomas – Autor: Interkulturelle Psychologie
Autor diverser Publikationen im Bereich interkulturelle Kommunkation: Alexander Thomas Alexander Thomas (geb. 1939 in Köln, Deutschland) war Professor für Sozial- und Organisationspsychologie an der Universität Regensburg (emeritiert 2008); sein Schwerpunkt war die Interkulturelle Psychologie. Unter anderem entwickelte er den Kulturerfassungsansatz der Kulturstandards, auf die insbesondere in der Buchreihe „Beruflich in…“ Bezug genommen wird. Ehrungen und…
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© Kara /Fotolia Triandis, Harry C.
Individualism and Collectivism, Culture and Social Behavior Harry C. Triandis (geboren 1926 in Griechenland) ist Autor diverser Werke im Bereich interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Gearbeitet und geforscht hat er vor allem an der University of Illinois im Fachbereich Psychologie (emeritiert).
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© Jürgen Fischer /Fotolia Trompenaars, Fons – Cultural dimensions
Trompenaars – Cultural dimensions Der Artikel stellt das Kulturmodell „Cultural dimensions“ von Fons Trompenaars vor. Neben den sieben Dimensionen wird auch die grundsätzliche Gefahr bei dem (alleinigen) Einsatz dieser Art von Kulturerfassungseinsätzen diskutiert. Weiterhin stellen wir Hintergründe über den Autor und Literatur vor. Inhalte des Artikels Kulturelle Dimensionen / Cultural dimensions Kulturelle Dimensionen / Cultural…
