Veröffentlichungen & Glossarbeiträge
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© Julien Eichinger – adobestock Mahloquet Methode
Mahloquet Methode – Dialog zwischen den Kulturen | Mediation Die Methode Mahloquet ist ein Mediationsverfahren in der Form eines dialogischen Gesprächs. Das Verfahren beruht auf einer ethnisch-dialogischen Grundhaltung, deren Ursprung in der jüdischen Tradition liegt, aus der die Methode entnommen und modifiziert wurde. Der Ansatz leitet eine bewusste Reflexion des eigenen Standpunkts unter Einbeziehung anderer…
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© Andrey Popov – stock.adobe.com Strukturelle Diskriminierung – Definition
Strukturelle Diskriminierung: Definition Strukturelle Diskriminierung bezeichnet das Ineinandergreifen diskriminierender Praxen auf individueller, kultureller und institutioneller Ebene. Die individuelle Ebene von Diskriminierung umfasst diskriminierendes Sprechen und Handeln von Einzelpersonen. Die kulturelle Ebene von Diskriminierung umfasst Wissen, Werte und Normen, die in öffentlichen Diskursen vermittelt werden. Die institutionelle Ebene von Diskriminierung umfasst diskriminierende Politiken und Gesetze wie…
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© thingamajiggs – stock.adobe.com Interkulturelle Mediation
Interkulturelle Mediation: Definition Bei der interkulturellen Mediation handelt es sich um einen Sonderfall der Mediation. Der besondere Fokus liegt hier auf den Schwierigkeiten, die bei der Streitschlichtung zwischen Parteien verschiedener Kulturräume auftreten können. Interkulturelle Mediation ist dabei nicht das Verfahren spezifisch zur Klärung interkultureller Konflikte, sondern bezeichnet Mediation in einem Kontext, der beeinflusst ist durch…
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© Thomas Stüber – stock.adobe.com W-Kurve nach Woesler – Kulturschockkurve
Definition Kulturschockkurve Der Begriff des Kulturschocks bezeichnet das Empfinden und die Reaktion auf Neues bei einem längeren Aufenthalt in einem fremden Kulturraum. Erstmals wurde er geprägt von Kalervo Oberg, der den Kulturschock in verschiedene Phasen einteilt. Nach anfänglicher Euphorie – so Oberg – trete eine Phase der Frustration über erste interkulturelle Missverständnisse ein, abschließend gefolgt…
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© IKUD Seminare Riemann-Thomann-Modell
Hintergrund zum Riemann-Thomann-Modell Das Riemann-Thomann-Modell verdankt seinen Namen dem deutschen Psychoanalytiker Fritz Riemann (1902-1979) und dem schweizerischen Psychologen Christoph Thomann. Riemanns vier, in „Grundformen der Angst (1961)“ beschriebene, Persönlichkeitszuschreibungen – schizoide, depressive, zwanghafte und hysterische Persönlichkeit – wurden Mitte der 70er Jahre von Thomann aufgegriffen und in die vier weniger polarisierenden Grundbestrebungen Distanz, Nähe, Dauer…
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© Daniel Schmid – stock.adobe.com Theorie des realistischen Gruppenkonflikts – Definition
Zustandekommen von Konflikten: Theorie des realistischen Gruppenkonflikts Die Theorie des realistischen Gruppenkonflikts (engl. realistic group conflict theory) versucht das Zustandekommen von Konflikten zwischen zwei oder mehreren Gruppen zu erklären. Allgemeinhin wird der Konflikt definiert durch den Wettbewerb um knappe Ressourcen. Zwischen den Gruppen entsteht so eine negative Interdependenz. Konkret bedeutet das, dass die Ziele der…
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© david_franklin /Fotolia Kritisches Ereignis und Critical Incident
Trainingstechnik Kritisches Ereignis im Rahmen interkultureller Trainings Mit Hilfe Kritischer Ereignisse werden kulturell potentiell kritische Handlungssituationen erfasst. Bei der Behandlung des Kritischen Ereignisses, z. B. im Rahmen verschiedener Trainingstechniken, werden in einzelnen Schritten die Ursachen und Faktoren, die zu der Situation geführt haben, herausgefiltert und analysiert. Anschließend wird untersucht, ob der gewählte Lösungsweg auch der…
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© beeboys /Fotolia Kulturassimilator und Culture Assimilator
Kulturassimilator Definition Der Kulturassimilator bzw. der Culture Assimilator ist, ähnlich wie das Kritische Ereignis, eine Trainingstechnik, die mit Fallbeispielen arbeitet und die Problematik des Umgangs mit fremden Kulturen herausstellt. Der Kulturassimilator gründet auf der Annahme, dass Missverständnisse nicht auf unterschiedlichen Verhaltensweisen basieren, sondern vielmehr auf kulturspezifischen Interpretationsmustern. Auch diese Übung zielt darauf ab, für verschiedene…
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© Jeanette Dietl /Fotolia Mediation Definition: Vermittlung bei Konfliktparteien
Mediation Definition Mediation bedeutet wörtlich „Vermittlung“ und stellt einen freiwilligen Prozess dar, durch den ein Konflikt bearbeitet und beigelegt wird. Die Medianden (Konfliktparteien) werden hierbei durch den Mediator (unparteiische Person) unterstützt, indem er ihre gemeinsame Lösungsfindung moderiert. Das Ergebnis der Mediation sollte eine einvernehmliche, verbindliche Übereinkunft sein, die die Interessen und Bedürfnisse aller Medianden berücksichtigt.…
